Ein sehr notwendiger Einwurf zum Thema Schutz der Privatsphäre und Online-Überwachung von dem amerikanischen Sicherheitsexperten Bruce Schneier in Wired:
Sicherheit und Privatheit seien keine Gegensätze, wie jedes simple Türschloß beweise. Ganz im Gegenteil: Sicherheit brauche ein gewisses Maß an Anonymität. In Wahrheit gehe es daher um etwas anderes:
“The debate isn’t security versus privacy. It’s liberty versus control.” Der einzelne soll die Kontrolle über seine Daten an Dritte (nicht notwendig staatliche Stellen, s. Google) abgeben, die diese verwalten und dann darüber entscheiden, wieviel Privatsphäre dem Betroffenen denn noch gewährleistet werden könne. Und genau dort endet die – im Laufe der Geschichte mühsam erkämpfte - individuelle Freiheit.
In Schneiers Worten: “If you set up the false dichotomy, of course people will choose security over privacy — especially if you scare them first. But it’s still a false dichotomy. There is no security without privacy. And liberty requires both security and privacy. The famous quote attributed to Benjamin Franklin reads: “Those who would give up essential liberty to purchase a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety.” It’s also true that those who would give up privacy for security are likely to end up with neither. “